Musizieren leicht gemacht
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20 Jahre Feenklang                                 10 Jahre Harfenzauber

Jubelfest für Feenklang

Am Samstag, den 23. Juli, konnten endlich die Jubiläumsfeierlichkeiten der Veeh-Harfen-Gruppen, „Feenklang“-20 Jahre und „Harfenzauber“- 10 Jahre, stattfinden. Nachdem Corona den ersten Anlauf verhindert hatte, wurde nun das Fest umso schöner nachgefeiert.

40 Veeh-Harfen, eine Geige und eine Klarinette erklangen unter der Leitung von Sozialpädagogin und Kirchenmusikerin Gisela Schmitt, die die Gruppe mit Gitarre, Flöte und Gesang begleitete.

Die Feierlichkeiten fanden im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der Kirche St. Marien statt, dem Karolin Wengerek von der evangelischen Gemeinde und Klemens Emmerich von der katholischen Seite vorstanden und war überschrieben mit einem Wort von Franz von Assisi: „Schon ein ganz kleines Lied kann das Dunkel erhellen“

Gisela Schmitt erklärte dazu in der Einleitung: „Es sind nicht nur die großen Musikwerke, die fehlerfreien und meisterhaft interpretierten, mit virtuosen Fingerfertigkeiten vorgetragenen Stücke, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der Zauber, schon ein ganz kleines Lied spielen zu können, mit allen unterschiedlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten, das ist es, was uns das Dunkel erhellen und schwierige Momente im Leben etwas erträglicher machen kann.“

Das ein kleines Lied ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, das bewiesen sie dann in der Interpretation der Musikstücke, von denen die meisten von Gisela Schmitt extra für diese Feier komponiert waren. Besonders emotional wurde es, als Alwin Wolf aus der Gruppe Feenklang mit Gisela Schmitt ein Solo spielte und dann die ganze große Gruppe mit einstieg.

Musik bringt zusammen und verbindet

Bürgermeister Andreas Stegemann betonte in seiner Ansprache: „Musik bringt zusammen und verbindet.“ Der Satz von Franz von Assisi sei sehr passend als Leitmotiv für den Gottesdienst gewählt. Er beschreibe sehr treffend die Bedeutung von Musik für uns und gerade in schweren Zeiten spende Musik uns Trost und sei eine kleine Auszeit im Alltag. Wenn in der Musik die Instrumente verschmelzen, dann sei das auch Zeichen für uns, uns im Gesamten zu verbinden und den Moment zu genießen. Die Coronapandemie habe gezeigt, wie wichtig es für Gruppen ist, sich treffen zu dürfen, miteinander musizieren zu dürfen. Das gelte nicht nur für die Musik, sondern auch für den Sport und andere Freizeitaktivitäten, aber in der Musik lege man auch ein Stück seiner Seele offen.

Wichtiges Engeagement

Bürgermeister Stegemann hob hervor: „Aus der Entscheidung eines einzelnen Menschen, sich zu engagieren, kann etwas Großes erwachsen.“ Genau das könne man heute sehen. Er bedankte sich bei Gisela Schmitt, dass sie das erkannt habe und diesen Weg gegangen sei.

„Haltern tut gut“

Es ginge nicht nur darum etwas zu schaffen, sondern gemeinsam Zeit zu verbringen und dadurch Schaffenskraft zu erlangen. Am Ende könne man den Satz, den er in letzter Zeit häufiger verwendet habe, auch hier anbringen: „Haltern am See tut gut!“ Ohne diese Gruppen wäre unsere Stadtgesellschaft ärmer.

Ein Dank des Bürgermeisters richtete sich auch an die beiden Kirchen und besonders den Caritasverband Ostvest e.V. für die Unterstützung solcher Gruppen, dass dieses Fest hier so stattfinden könne, sowie an Johanna Veeh-Krauß in Vertretung für den Erfinder der Veeh-Harfe, die dieses gemeinsame Tun möglich mache.

Schöne Erinnerungen

Gisela Schmitt berichtete von der Entstehung der Gruppen und der Bedeutung für die einzelnen Menschen, ein Teil davon zu sein. Sie erinnerte auch an die, die leider schon verstorben sind und die sicher gerne bei diesem Fest dabei gewesen wären. Sie dankte ihren „Feenklänglern“ und „Harfenzauberern“ für die Glücksmomente, die diese auch ihr bereiten würden. Corona habe es schwer gemacht, aber ihre Freude am Harfenspiel habe das überwunden.

Grüße aus Gülchsheim

Johanna Veeh-Krauß, Tochter des Erfinders der Veeh-Harfe, brachte aus Gülchsheim eine Duftrose und einen Lavendel mit. Sie sah die Pflanzen als ein Sinnbild der Arbeit von Gisela Schmitt: wie die Pflanzen ihre Wurzeln in die Erde schlagen und durch gute Pflege immer tiefer wurzeln und viele Blüten entfalten, die dann ihren Duft verströmen, so sorge Gisela Schmitt dafür, dass die Veeh-Harfe tiefe Wurzeln in die Herzen der Musiker und Musikerinnen schlage und viele Blüten brächte und ihren Duft verströme. Sie erinnerte an den ersten Besuch Gisela Schmitts, 1994 bei ihrem Vater, um für Ihre Diplomarbeit über die Veeh-Harfe zu recherchieren. Bei dieser Gelegenheit baute Gisela Schmitt dann mit Hermann Veeh ihre erste eigene Harfe und pflanzte so diese Wurzeln in ihr eigenes Herz. Besonders betonte sie, dass es eine Freude sei, zu erleben, wie diese Pflanze gewachsen sei und ihren Duft weit ausströme. Es sei wunderbar, dass auch Kontakte zu anderen Harfenspielern und ~spielerinnen gepflegt würden, sodass bei diesem Fest auch eine Gruppe aus Borken mitspiele.

Ausgelassene Feier

Vera Pallenberg und Anna Berkhoff vom Caritasverband Ostvest e.V. überreichten einen Gruß vom Caritasverband und ein Andenken in Form einer Fotocollage. Julia Smektala überreichte im Namen der Gruppe Feenklang mit großer Rührung einen Blumenstrauß und ein Geschenk an Gisela Schmitt. Es wurde noch einmal sehr emotional, bevor es dann mit ca. 100 Gästen ins Pfarrheim ging, wo bei ausgelassener Stimmung noch zusammen gefeiert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gisela Schmitt

Diplom  Sozialpädagogin

Kirchenmusikerin

Feenklang- eine Veeh-Harfen-Gruppe im

Halterner Harfenzauber

Musik- Meditationsseminare

Seminarraum Kloster Gerleve

Unter der Rubrik "Berichte von Veranstaltungen" können Sie sich einen Eindruck von den stattgefundenen Veranstaltungen machen.

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